Sonntag, 14. Dezember 2008

es ist der 14. dezember . . .

und somit der 3. advent im jahre 2008. mein filz-minibuch sollte eigentlich schon gut gefüllt sein - eigentlich und sollte . . . doch in den letzten zwei wochen passierte soviel trauriges und nerven aufreibendes, dass mir gar nicht der sinn danach steht, diese ereignisse auch noch festzuhalten. ich wollte mich mit diesem minialbum doch eigentlich auf weihnachten einstimmen, beschaulich, still und leise . . . morgen beginnt für unsere mama die erste chemo (brustkrebs), am dienstag schreibt moritz italienisch-schulaufgabe, eigentlich nichts besonders, doch er hat seine leistungen in der 11. klasse so an die wand gefahren, dass es sehr schwierig werden wird, da noch etwas zu retten. so ganz ohne motivation und antrieb - und wir sollen als eltern da noch anschieben und motivieren. das familienleben leidet ganz schön. nicolas hat seit dem 1. dezember seinen arm in gips - vom roller gestürzt und handgelenk gebrochen - zum glück belastet und beeinträchtigt der arm ihn nicht soo sehr. und es gibt noch so ein paar kleinere bömbchen, die rechts und links hier einschlagen.

damit ich mich nicht ganz in mein erdloch verkrieche, versuche ich mich immer wieder abzulenken (die gedanken drehen sich ja doch nur im kreise mit dem ewigen warum - weshalb - wieso) - ein paar bilder zu den schöneren momenten der letzten wochen habe ich schon gemacht:
adventskalender für die jungs (am 3.12. habe ich die tüten gepackt - zwar mit einiger verspätung, doch sie wurden noch gerne angenommen)



nicolas mit seinem gips (er findet es gar nicht so tragisch)



besuch im kloster bronnbach, in der nähe von wertheim. sehr schön war es hier - mit einem kleinen weihnachtsmarkt und einem wunderschönen gästehaus - vielleicht sollten wir hier einmal ein workshop-wochenende planen . . .




ein bisschen advents-dekoration

plätzchen ausstechen, einmal anders . . .


und: october afternoon hat endlich geliefert -
diese kleinen "wunder" brauche ich jetzt.
und ablenken und mit den neuen wunderschönen papieren arbeiten tut auch gut.



wir hatten heute einen sehr gemütlichen und seit langem auch sehr entspannten 3. adventssonntag - ich habe ihn ganz besonders genossen. und ich hoffe auf eine gute, nächste woche

Kommentare:

  1. Oh herje, manchmal kommt mehr, als man verkraften kann. Da auch meine Mutter vor einigen Jahren Brustkrebs hatte, kann ich dir gut nachempfinden, wie es einen trifft.

    Schön, dass Du Dich mit den neuen Papieren etwas ablenken konntest, sie sind wirklich fantastische. Und die Karten sind einfach wundervoll geworden!

    LG Susanne

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  2. Man freut sich so auf diese Zeit und dann passieren Dinge, die man sich vorher nie gedacht hätte!

    Auch bei uns verläuft diese Zeit ganz anders als geplant und gewünscht!

    Ich wünsche Euch dennoch, dass alles ein gutes Ende findet und ihr bald eine ruhige Zeit habt um tief durchzuatmen!

    Oh je, dieses Zittern um die Noten kenne ich. Ich wünsche Euch, dass das noch gut ausgeht. Bei mir gings schon mal daneben.
    Und die Papiere sind wirklich klasse, diese Kartenform gefällt mir sehr gut!

    ganz liebe Grüße
    Tanja

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  3. Liebe Yvonne, liebe Susanne,

    ich bin in Gedanken bei Euch und drücke Euch ganz, ganz feste!

    Anja

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  4. Ich wünsche euch trotz dieser schweren Zeit ein paar schöne Momente zum geniessen.
    Die Karten sind wunderschön geworden!!
    Ich denke an euch und wünsche euch alles Liebe und Gute.
    festen Drücker und liebe Grüße
    Melanie

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  5. Liebe Yvonne, liebe Susanne.
    Im Moment fehlen mir die passenden
    Worte.
    Ich denk an Euch und drück Euch, wünsch eine ruhige Weihnacht und alles Gute für´s kommende Jahr!
    Anja L.

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  6. Ich schaue auf dem Blog immer wieder vorbei, ich mag sehr die eher schlichten Designs, die hier gezeigt werden.
    Es tut mir leid zu horen, dass es bei Dir so stressig zugeht. Ich troeste mich in solchen Momenten mit dem Gedanken, dass die Familie doch dazu da ist - um auch in schweren Zeiten miteinader zu sein und einander zu unterstuetzen. Dieses ganze "Gestresse" hat ja doch einen Sinn, dadurch zeigt man den Naechsten, wie wichtig sie und ihre Probleme jemandem sind.
    Lass Dich zumindest von den weniger wichtigen Sachen nicht stressen.

    Hoffe, dass mindestens das Fest selbst ruhiger sein wird...

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  7. Liebe Yvonne, es tut mir wirklich leid über die Krankheit deiner Mutter zu hören.
    Ich finde sehr schön und menschlich, dass du es mit uns allen mitteilen möchtest,und obwohl ich dich vor kurz erst kennengelernt habe,so sehe ich dich nur, als ein gute, herzliche Mensch.
    Ich wünsche Dir ruhige, familiäre Weihnachten.
    Fühl dich gedrückt. Liebe Grüße.

    Marta

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  8. ich drücke dich ganz einfach mal!!
    liebe grüße!!

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  9. Liebe Yvonne, liebe Susanne,

    meine Mutter ist vor einigen Jahren auch an Brustkrebs erkrankt, ich kann Eure Sorge daher gut nachfühlen. Bei uns ist es gut ausgegangen, und dasselbe wünsche ich Eurer Mama auch!

    Die Kollision von Schule und Pubertät erfreut da nicht noch zusätzlich, aber vielleicht holt sich der Sohnemann gerade einen Dämpfer ab, um dann wieder durchzustarten?!

    Gut, dass Du Dich mit dem Blick auf Schönes (und dessen Herstellung) ein wenig ablenken kannst, liebe Yvonne.

    Habt einen ruhigen vierten Advent und einen lieben Gedanken von

    Anne

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